Die Mundartbühne Worblingen spielt die Komödie "Alles Werbung, oder was?" von Atréju Diener.

«Die Zuschauer können sich auf viele lustige Szenen und spannende Momente freuen»

Nach den coronabedingten Zwangspausen in den Vorjahren, die auch die Amateurtheater hart getroffen haben, ist es jetzt endlich wieder soweit: die Mundartbühne Worblingen probt bereits für ihre geplanten Aufführungen, die vom 21. bis 23. Oktober im Pfarrheim Worblingen, angesetzt sind. Und das nach derzeitigen Stand auch ohne große Einschränkungen für das Publikum wie für die Schauspieler.

 

Mit der Komödie „Alles Werbung, oder was?“ des Schweizer Autors Atréju Diener vom Plausus Theaterverlag haben sich die SchauspierInnen der Mundartbühne ein Stück ausgesucht, bei dem sich die Zuschauer auf viele lustige Szenen und spannende Momente freuen können.

 

Die Story, wie sie Atréju Diener erklärt: Der Buchhalter Robert Grunewald ist aufgrund der Finanzkrise in arge Geldnot geraten. Darum lässt er sich von seinem Cousin Carlo Brinkmann, einem notorischen Verbrecher, dazu überreden, eine Bank auszurauben. Doch die Flucht läuft schief und die beiden müssen sich in ihrer Not in einer Werbeagentur verstecken. Dort werden sie aber schnell entdeckt. Um nicht aufzufliegen, verstricken sich die beiden Bankräuber immer mehr in Lügen. Und als wäre das noch nicht genug, machen ihnen neue Kunden der Werbeagentur, ein verwirrter Inhaber und nicht zuletzt ein plappernder Papagei das Leben schwer. 

 

Keine Frage: da wird das Publikum vorher seine Lachmuskeln wieder trainieren müssen, denn die SchauspielerInnen der Mundarbühne Worblingen sind ja schon berühmt für ihre Kunst der Situationskomik, mit und ohne Worte.

 

Präsentiert wird das Stück in der eigenen Dialektfassung, also in bester Mundart. Atréju Diener selbst hatte sogar eine Fassung in Schweizerdeutsch verfasst, weit ist es da nicht zum alemannisch der Hegauer.

Text: Oliver Fiedler, Singener Wochenblatt

Erschienen: 15. September 2022

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