Hesch en Vogel?

Eine Komödie in drei Akten von Atréju Diener

Uraufführung: 7. März 2020 bei der Theatergruppe Friesenberg, Zürich

Regie: Brigitte Schmidlin

Aufführungsrechte beim Breuninger Verlag, Aarau

Die nächsten Produktionen

Der Inhalt

Der Buchhalter Robert Binggeli ist aufgrund der Finanzkrise in arge Geldnot geraten. Darum lässt er sich von seinem Cousin Carlo Stalder, einem notorischen Verbrecher, dazu überreden, eine Bank auszurauben. Doch die Flucht läuft schief und die beiden müssen sich in ihrer Not in einer Werbeagentur verstecken. Dort werden sie aber schnell einmal entdeckt. Um nicht aufzufliegen, verstricken sich die beiden Bankräuber immer mehr in Lügen. Und als wäre das noch nicht genug, machen ihnen neue Kunden der Werbeagentur, ein verwirrter Inhaber und nicht zuletzt ein plappernder Papagei das Leben schwer.

Videoausschnitt

Rollen, Bühnenbild und Regiehilfen

3-4 H / 4-5 D (Total 8)

Carlo „Carli“ Stalder, Bankräuber  (Einsätze: 306)
Robert Binggeli, Buchhalter und Bankräuber in Ausbildung (Einsätze: 309)
Daniel Wagner, Inhaber einer Werbeagentur (Einsätze: 141)
Sarah Wagner, seine Frau (Einsätze: 76)
Elena Hofmann, neue Sekretärin der Werbeagentur (Einsätze: 266)
Katy Flowervalley, Influencerin (Einsätze: 125)
Schwester Constanza, Nonne (Einsätze: 90)
Jean-Pierre Hösli, Designer (Einsätze: 45)
Fridolin, Papagei (Einsätze: 31 – ab Band oder von Schauspieler aus dem Off)
Visualisierung des Bühnenbilds des Theaterstücks "Hesch en Vogel". Eine Komödie in drei Akten von Atréju Diener.

Regiehilfen wie zum Beispiel Szenenplan oder Requisitenliste findet ihr hier.

So kam es zum Stück

Ein sprechender Papagei – wie könnte es beim Titel “Hesch en Vogel?” auch anders sein – war als Running Gag die Ursprungsidee. Von da aus entwickelte ich die Geschichte.

Papagei Fridolin bei der Produktion Hesch en Vogel? der Theatergruppe Friesenberg.
Papagei Fridolin bei der Theatergruppe Friesenberg.

Ein eigenes Stück zu schreiben war schon lange ein Wunsch. Lange fehlte aber eine Stückidee und die Art, wie man an ein eigenes Stück herangeht. Dank der Neubearbeitung der „Traumhochziit“ durfte ich bereits erste Autorenerfahrung sammeln. Nachdem ich die Papagei-Idee hatte, begann ich mir eine Geschichte zu überlegen. Was mir wichtig erschien: Ein guter Start, so dass der Zuschauer schnell im Stück ankommt. In der „Traumhochziit“ ist das der Fall. Das wollte ich auch für mein eigenes Stück.

Theaterautor Atréju Diener mit dem Manuskript von "Hesch en Vogel?"
Der Moment, wenn dein Stück fertig gestellt ist.

Nachdem ich die Grundidee hatte, begann ich schnell zu schreiben. Innert Kürze standen die ersten vier Szenen. Mit diesem Start meldete ich mich bei Enrico Maurer vom Breuninger-Verlag. Bei einem Treffen bestärkte er mich, dass er grosses Potential in der Geschichte und auch in meinem Schreibstil sah. Er fragte mich: „Weisst du auch, wie das Stück ausgeht?“ Meine Antwort: „Ja schon so irgendwie, ein bitzli. Glaub.“ Er riet mir, erst einen detaillierten Plot zu schreiben, die Geschichte voll durchzudenken, bevor ich mich an die Dialoge machen sollte.

Ich nahm mir den Rat zu Herzen, wenn auch zuerst ein wenig mürrisch. Den Plot schreiben, das merkte ich schnell, ist pure Fleissarbeit, quasi das Pflichtprogramm. Dafür war die Kür, sprich das Stückschreiben, dann deutlich einfacher und schneller. Innert fünf Monaten standen die drei Akte und ich konnte “Hesch en Vogel?” der Theatergruppe Friesenberg vorlegen. Die Feedbacks waren überwältigend. Man entschied sich, dass Stück im März 2020 uraufzuführen. Und auch Enrico Maurer vom Breuninger-Verlag war begeistert und nahm das Stück in seinen Katalog auf. 

Diese Vereine haben das Stück bereits aufgeführt

Impressionen

Das sagen die Medien

Bild aus den Proben der Bühne Wehntal, die das Stück Hesch en Vogel im September 2020. Die Zeitung Zürcher Unterländer berichtet darüber.
Hesch en Vogel

Bühne Wehntal: Die Theatersaison wird im Herbst beendet

Als eine der ersten Gruppen wird die Bühne Wehntal Mitte September das in den letzten Monaten stark gelittene Theaterherz erfreuen. Unter dem Titel «Alles Werbung oder was…?» spielen sie «Hesch en Vogel?». Im «Zürcher Unterländer» ist dazu ein Beitrag erschienen. Ich drücke euch, liebe Wehntaler, für die Produktion ganz fest die Daumen.

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