In Krienser Komödie wird der Buchhalter zum Bankräuber

In der neuen Komödie des HTK Theaters Kriens ist ein Papagei nicht der einzige bunte Vogel auf der Bühne.

 

Wenn heute Abend das erste Mal der Vorhang für die neue Produktion des HTK Theaters Kriens im Kulturquadrat Schappe aufgeht, sollten die Zuschauerinnen und Zuschauer Taschentücher mitbringen. Das neue Stück „Hesch en Vogel?“ zielt nämlich fadengerade auf die Lachmuskeln des Publikums und lässt den Lachtränen freien Lauf.

 

Die Komödie in zwei Akten von Atréju Diener ist erst ein paar Jahre alt und spielt in der Gegenwart. Buchhalter Robert Binggeli hat aufgrund der Finanzkrise Geldsorgen und lässt sich in der Not auf seinen Cousin Carlo Stalder ein, dessen Berufswahl auf Bankräuber fiel. Carlo soll Robert in die Kunst des Bankausraubens einführen.

 

Die Ganoven landen in einer Werbeagentur

 

Auf der Flucht nach dem ersten gemeinsamen krummen Ding geht einiges schief. Die beiden durchaus sympathischen Ganoven landen in einer Werbeagentur, wo sie den Inhaber nicht nur unabsichtlich bewusstlos schlagen, sondern in der Folge auch von so einigen Besucherinnen und Besuchern für ebendiesen gehalten werden. Mittendrin im Geschehen sitzt Papagei Fridolin und kommentiert die chaotischen Geschehnisse. So viel sei verraten: Fridolin ist hier bei weitem nicht der einzige bunte und schräge Vogel.

 

Das Ensemble zeigte an der Hauptprobe, dass sie in gut 35 Proben das turbulente Stück grandios einstudiert haben. Regie führte erstmals Monika Wanner, die sonst diese Aufgabe bei der „Bunten Bühne Kriens“ übernimmt und quasi an den anderen Krienser Theaterverein „ausgeliehen“ wurde. Sie ist von dieser Zusammenarbeit begeistert: „Ich wusste nicht, wie diese Gruppe auf mich eingehen wird, und bin sehr zufrieden, wie es lief.“

Text: Yvonne Imbach, Luzerner Zeitung

Bild: zvg

Erschienen: 1. November 2024