Spielsucht, Shoppingzwang und ein mörderischer Plan im Skigebiet

Die Komödie «Liebling, lass uns töten» hat es in sich. Ein hoch verschuldetes Ehepaar versucht, sich gegenseitig loswerden, und die treue Butlerin gerät zwischen die Fronten. Am Freitag ist Premiere in der Aula Kappelerhof.

 

In einem Chalet in den Bergen spielen sich turbulente Szenen ab. Die Feuerwerksfirma von Claire (gespielt von Sara Holowka) und Roland von Bergen (Martin Küng) steht kurz vor dem finanziellen Ruin. Mit ihrem Shoppingzwang und seiner Wettsucht trägt das Inhaber-Paar einen grossen Teil der Schuld. Es muss dringend eine Lösung her. Claire schmiedet einen mörderischen Plan: In den Skiferien will sie ihren Mann durch einen Unfall ums Leben kommen lassen und so das Geld der Lebensversicherung kassieren.

 

Doch die treue und aufmerksame Butlerin Elisa (Tamica Simmons) durchschaut die Absicht und vereitelt einen Mordversuch nach dem anderen. Bis sie erkennt, dass Roland die gleiche Idee hatte und seinerseits versucht, seine Frau ins Jenseits zu befördern. Nun kämpft Elisa an zwei Fronten – und gerät dabei selbst in die Schusslinie.

 

Das diesjährige Stück des Theatervereins Thekalaila ist eine turbulente Komödie in zwei Akten mit viel Spannung und Situationskomik, wie der Verein in einer Mitteilung schreibt. Regie führen Marlen und Martin Küng, der auch in der Hauptrolle als Roland von Bergen zu sehen ist.

 

Der 1986 gegründete Verein, der nächstes Jahr sein 40-Jahr-Jubiläum feiert, blickt auf eine lange Tradition zurück. Ursprünglich waren alle Mitglieder aus dem Kappelerhof. «In der Zwischenzeit kommen unsere Schauspielerinnen und Schauspieler aus verschiedenen Orten der Umgebung», sagt Präsidentin Daniela Voegele.

 

Wie bei vielen Theatern schwanke auch bei Thekalaila die Zahl des Ensembles: «Wir hatten schon 14 Personen auf unserer kleinen Bühne in der Aula Kappelerhof.» Dieses Jahr sind es deren sechs – beziehungsweise nach einer Überraschung sogar sieben, wie sie verrät.

 

Text: isc, Badener Tagblatt

Bild: zvg

Erschienen: 4. März 2025