Liebling, lass uns töten

Komödie in zwei Akten von Vinzenz Steiner und Luca Römer
Vertrieb beim Breuninger Verlag, Aarau

Erschienen am 29. April 2024

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Der Inhalt

Die Feuerwerksfirma von Claire und Roland von Bergen steht kurz vor dem finanziellen Ruin. Mit ihrem Shoppingzwang und seiner Wettsucht tragen die beiden Inhaber einen grossen Teil der Schuld. Es muss dringend eine Lösung her. Claire schmiedet einen mörderischen Plan. In den Skiferien will sie ihren Mann durch einen Unfall ums Leben kommen lassen und so das Geld der Lebensversicherung kassieren. Doch die treue und aufmerksame Butlerin Elisa durchschaut die Absichten und vereitelt einen Mordversuch nach dem anderen. Bis sie erkennt, dass Roland die gleiche Idee hatte und seinerseits versucht seine Frau ins Jenseits zu befördern. Nun kämpft Elisa an zwei Fronten – und gerät dabei selbst in die Schusslinie.

 

Eine mörderisch turbulente Komödie mit viel Spannung und Situationskomik – bis zum letzten Schuss.

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So kam es zum Stück

Ein Zweiakter von rund 70 Minuten fehlte noch in meinem Portfolio. Und auch im Neuheitenkatalog 2024 des Breuninger Verlags. Als ich dort im November 2023 meine Traumstelle als Lektor angetreten habe, war bald einmal klar, dass dies mein erstes Stück sein wird, das ich als professioneller Theaterautor schreiben werde. Dafür spannte ich mit Vinzenz Steiner zusammen, mit dem ich bereits den Einakter Underkoffer erfolgreich verfasste.


Die Idee, dass sich ein Ehepaar gegenseitig mit allen möglichen Varianten umbringen will, hatte ich schon seit einiger Zeit in meiner Schublade. Allerdings kam ich nach der Grundidee nie einen Schritt weiter. Doch zusammen mit Vinzenz sprudelten die Ideen plötzlich und die Geschichte nahm Gestalt an. Die Geschichte sollte in den Bergen an einem Skiort stattfinden. Da traf es sich gut, dass ich kurze Zeit für meinen Skiurlaub nach Davos fuhr. Bei einem Abendspaziergang durchs Dorf kamen mir zahlreichen Ideen. Wieder zurück im Unterland trugen wir alle Ideen zusammen und schon bald stand der Plot der Geschichte – und natürlich auch die Figuren. Besonders ans Herz wuchs mir natürlich die Butlerin Elisa, die alles tut, damit die Mordversuche scheitern. Und natürlich Göpf, der unzerstörbare Hauswart, der so einiges abkriegt, aber dabei niemals die Ruhe verliert.


Im März 2024 ging es dann  über zur Kür – das Verfassen der Dialoge. Die ersten zwei Szenen schrieben wir gemeinsam, danach wechselten wir uns im Schreibprozess ab. Ende April 2024 war Liebling, lass uns töten dann fertig und bereit, gespielt zu werden.