Über mich

Porträtbild von Theaterautor Atréju Diener.

Name: Atréju Diener

Geburtsdatum: 3. September 1987

Familie: Verheiratet, eine Tochter und Zwillingsjungs

Wohnhaft: Winterthur-Dättnau

Aufgewachsen: Zürich im schönen Friesenberg-Quartier

Beruf: Manager Interne Kommunikation bei Swiss Life

Kurzbiografie

Da ich immer mal wieder von Vereinen um eine Autoren-Kurzbiografie gebeten werde, stelle ich diese hier gerne zur Verfügung. Der Text kann bei Bedarf für Programmhefte oder Websiten übernommen werden. Porträt-Bilder von mir stelle ich euch ebenfalls gerne zur Verfügung. Bitte nehmt dafür mit mir Kontakt auf.

Atréju Diener wurde 1987 in Zürich geboren und lebt heute mit seiner Frau und seinen drei Kindern in Winterthur. Der ehemalige Journalist arbeitet in der Kommunikationsabteilung eines Schweizer Versicherers. Bereits als Jugendlicher stand Atréju Diener auf Amateurbühnen und ist seit 2005 aktives Mitglied der Theatergruppe Friesenberg in Zürich. Seit 2016 sitzt er dort auch im Vorstand. Der Jungautor hat mehrere Boulevard-Komödien geschrieben bzw. neubearbeitet. Sein Erstlingswerk “Hesch en Vogel?” wurde innert kürzester Zeit zu einem schweizweiten Erfolg.

Wie ich zum Theater kam

Theater war schon immer meine Leidenschaft. Während meine Schulkameraden früher am Mittwoch-Nachmittag auf Fussball-Plätzen wie Zinedine Zidane jonglierten oder die Geige streichelten, um dereinst das Tonhalle-Orchester zu bereichern, hatte ich einfach Freude am Theater spielen. Ausschlaggebend war wohl der Theaterverein in meinem Quartier, in dem ich aufgewachsen bin. Die Aufführungen im März waren jeweils dick im Familienkalender eingetragen und für mich jeweils das Highlight des Jahres (neben Geburtstag und Weihnachten versteht sich). 

Schon früh bekundete ich bei der Theatergruppe Friesenberg, eben jenem Verein, Interesse auch einmal mitspielen zu können. Die Schauspielen-Kollegen wissen es: Kinder-Rollen sind im Boulevard-Theater so rar wie meine Haare. So kam es, dass ich meinen ersten Auftritt bei den Erwachsenen erst bei einer anderen Gruppe hatte. Natürlich sammelte ich vorhin schon Theater-Erfahrung, zum Beispiel als Engel beim Krippenspiel…oder war ich ein Schaf?

2005 hatte ich dann meine erste Rolle bei der Theatergruppe Friesenberg im Stück «D‘ Alp-Traumvilla». 16 Jahre alt war ich da. Bis ich dann erneut auf der Bühne stand, dauerte es acht Jahre. 2013 gab ich als Leiche in «Alles im Griff» mein Comeback. In der Folge kamen weitere Rollen dazu. Jede einzelne – ob gross oder klein – half mir das Volkstheater besser zu verstehen. Wann funktioniert ein Gag und wann nicht? Was ist auf der Bühne möglich und was nicht? Und was hebt gute Stücke von den weniger guten ab?

Wie ich Theater-Autor wurde

Der Wunsch einst ein eigenes Stück zu schreiben wuchs. Dennoch fehlte mir einerseits eine gute Story und andererseits auch das Vertrauen, dass sich überhaupt ein Stück schreiben kann. Unverhofft bekam ich 2017 die Möglichkeit dazu. Obwohl ich damals gar nicht realisierte, dass das eine Möglichkeit war. Bei der Theatergruppe Friesenberg waren wir wieder einmal mit der Stückwahl für die kommende Saison beschäftigt. Ich schlug das Stück «Traumhochziit» vom britischen Theaterautor Robin Hawdon vor, das ich einige Jahre zuvor im Bernhard Theater gesehen hatte.

Das Stück gefiel auch den Kollegen. Allerdings war die Mundarbearbeitung des Stückes schon ziemlich veraltet, worauf wir entschieden, dies für uns anzupassen. An sich nichts besonders, da wir öftersmal Stücke noch etwas überarbeiten und auf uns zuschneiden. Stücke überarbeiten ist bei uns im Verein Sache von Rolf Brunold, der 2010 zusammen mit Peter Kaufmann und dem Stück «Bisch sicher?» einen Klassenschlager schrieb.  Da ich die «Traumhochziit» ja bereits bei den Profis gesehen hatte, schlug ich vor, mitzuhelfen, das Stück zu überarbeiten.

Schnell merkte ich, dass Stücke schreiben deutlich schwieriger ist, als bisher gedacht aber auch wahnsinnig viel Spass macht. Zusammen mit Rolf Brunold, als erfahrener Theaterautor entwickelte er immer wieder brilliante Ideen, schrieben wir das Stück und insbesondere den Schluss komplett neu. Eine tolle Erfahrung. Und ich merkte, dass mir Stücke schreiben einerseits viele Freude bereitet und andererseits auch, dass mir das liegt. Und so begann ich mit diesem Hobby, das sich zu einer Leidenschaft entwickelte. Im März 2019 stellte ich Hesch en Vogel, mein Erstlingswerk als Theaterautor, fertig.