Bild aus der Krimikomödie "Der Hexer" nach Edgar Wallace von Atréju Diener, gespielt von der Georgsbühne in Arth.

Wer erkennt den Hexer?

Tolle Premiere der Georgsbühne Arth begeisterte die Theaterbesucherinnen und -besucher.

 

Am letzten Freitag – nach der zweijährigen Zwangspause – begeisterte das Ensemble das Premierenpublikum im Georgsheim vor einem beinahe restlos ausverkauften Saal.

 

Mit dem Stück „Der Hexer“ ist es der Georgsbühne wieder einmal gelungen, das Publikum geschickt in wundervolle Stimmungen von Spannung, Betroffenheit, Spass und Leichtigkeit zu versetzen oder anders gesagt zu unterhalten. Eine glanzvolle Leistung, sei es mit dem raffinierten Bühnenbild, den ansprechenden Kostümen, der anspruchsvollen Maske, dem gezielten Lichteinsatz, dem Gesang und der Wahl der Lieder als auch mit der sehr gelungenen Rollenbesetzung.

 

Selbstmord – und doch ermittelt Scotland Yard

 

Nach dem Roman von Edgar Wallace wurde die bekannte Kriminalkomödie von Atréju Diener als stark verkürzte erste Bühnenfassung umgeschrieben. In der Geschichte geht es um den tot geglaubten und gesuchten Verbrecher Henry Arthur Milton und den schmierigen Anwalt Maurice Messer (Lukas Ketterer).

 

Die Schwester des Hexers hat im Hause ihres Arbeitgebers Maurice Messer Selbstmord begangen. Das bringt Scotland Yard auf den Plan, nicht weil es Zweifel am Selbstmord der jungen Frau gibt, sondern weil die Polizei vermutet, dass der Hexer sein Versteck verlassen hat um mit Messer abzurechnen. Alles deutet daraufhin, da auch die Frau des Hexers, Cora-Ann Milton (Flurina Betschart), ganz in der Nähe auftaucht. Ein Top-Team sowie der Experte in Verhörtechniken, Dr. Sigfried Lomond (André Bunke), wollen den Hexer schnappen. Doch das ist gar nicht so einfach, denn der Hexer ist ein Meister der Verkleidung.

 

Eine packende Geschichte mit unerwarteten Wendungen, spritzigem Humor sowie echten Originalen und Publikumslieblingen wie das Dienstmädchen Samantha Hackitt (Fabienne Baggenstos) und die Nachbarin Alice Winterbottom (Doris Schilter).

Text und Bild: Amparin Mandingorra Herger, Rigipost

Erschienen: 24. März 2022

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